Der B. ist die Bezeichung für jemand oder etwas, die/der/das, entgegen der Absicht, gar nicht (los-) geht/funk, sondern unverrichteter Dinge liegen bleibt.
//Blondinenproblem
Das B. ist bei Boomermännern besonders verbreitet und zeigt sich in deren geschlechtlichen Fixierung auf und der Abhängigkeit von sogenannten Blondinen, einem Schönheitsstereotyp, der sich durch blonde Haare als Primärmerkmal attraktiver Weiblichkeit (in der Boomeradoleszenz stark ausgeprägt) auszeichnet und daher für viele Männer zum Problem wird, weil die Fixierung auf das Blondsein andere Merkmale von Blondinen in der Wahrnehmung neutralisieren kann, obwohl die anderen Merkmale und Eigenschaften eine gleichberechtigte und damit hohe Relevanz und Bedingung für eine gelingende Beziehung aufweisen. Umgekehrt führt das B. dazu, dass welkende Blondinen sich das Blond der Haare bis ins hohe Alter hinein künstlich erhalten, was zahllose Friseure ernährt, die sich auf das Blondieren verlegt haben.
//Blattniederhalter
Der B. ist eine Metallspange zum Niederhalten von meist DINA 4 Blättern in (Leitz-)Ordnern.
//Beziehungsbescheidenheit
Die B. ist ein Merkmal von Beziehungsfähigkeit, die darin gründet, dass man in vorhandenen Beziehungen oft mehr erreicht als man durch den Partnertausch zu hoffen glaubt.
//Besserwisserbereitschaft
Die B. meint die Bereitschaft, mal Klartext zu reden …“ bzw. mal den „… eigenen Senf …“ dazu geben zu wollen und wächst mit der Bedrohung eines Sachverhalts und linear zur Betroffenheit.
//Bescheidwisser
Der B. ist fast immer ein Arschloch (vgl. dazu //Arschkeks), weil er die Welt immer so klein macht, bis er sie überschauen kann, was zur chronischen Unangemessenheit der Weltsicht und damit zur Dummheit führen kann.
//Bettkanting
B. meint den Zustand des Übergangs zwischen Nacht und Tag in Form des Sitzens auf der Bettkante. Jener transitorische Moment, in dem ein Teil des Körpers, des Geistes und der Seele noch in der vorausgegangenen Nacht weilt, ein anderer den Blick auf die Dinge des Tages richtet, vermittelt beispielhaft Diesseits und Jenseits als tägliche und gleichzeitige Erfahrung, die ungeahnte Möglichkeiten der Bewusstwerdung menschlichen Daseins mit allen Möglichkeiten und Grenzen aufzeigt. (Ich benutze diesen hochreflektiven Zustand als ausgedehnte Form der Herstellung einer täglichen Dankbarkeit für das Jetzt und Hier.)
//Beilagensalat
Der B. ist eine kulinarische Besonderheit der deutschen Küche, in der Salat als Beilage zu einem Tellergericht in einem extra Teller(chen) serviert und sogar bestellt werden kann. I. d. R. steht der B. links vom Teller.
//Behavio(u)rkratie
Die B. bezeichnet die Herrschaft durch standardisierte Benimm- und Verhaltensregeln über deren Nichtausübung durch Vernachlässigung, Unwissenheit oder Verachtung.
//Bedienungsanleitung
Die B. lenkt, leitet und dokumentiert die Bedienung, i.e. der praktische Gebrauch, von in der Regel technischen Geräten.