//Selbstbegegnung

Die S. ist eine infolge des //Außersichseins auftretende Erscheining des Ichs, selten physischer, meist spiritueller Art, mit gewaltigem Erkenntnispotenzial, da man in einer S. sich selbst von außen betrachten kann und dadurch ungeahnte Perspektiven auf und Einsichten in sich gewinnt. Sen. passieren in Träumen, Räuschen und durch die konzentrierte Aktivierung unserer Vorstellungskraft.

//Schnullerkette

Die S. begleitet das Leben von Eltern, Säuglingen und Kleinkindern. Sie verbindet den Schnuller des Kindes mit dem Kind mittel schnur- oder kettenartiger Anbindung des Schnullers auf der einen und einer klemm- oder zangenartigen Applikation der Kette andererseits, das am textilen Gewerk des Kindes fixiert werden kann,  sodass beim Verlieren, Auswerfen oder -fallen des Schnullers aus dem Kinde der Schnuller über die Verbindung leicht wiedergefunden werden kann und somit keine //Suchungeduld verursacht.

//Schnickschnackeria

Eine S. ist eine Lifestyle-Boutique für sinnentleerte Käufe. Sowohl die S.-Betreiber als auch deren Besucherinnen tauschen darin vorwiegend keramische, metallische und stoffliche Deko- und Schmuckware zum Auffüllen von unausgefüllten Biografien und Erinnerungsräumen mit Sachen von besonders hoher Rumständigkeit und Potenzial zum //Kitsch. Eine besonders hohe S.-Dichte weist die Insel Bornholm auf.

//Schmeichelstein

Der S. ist weit mehr als ein handlicher Mitnahmestein. Er ist auch Ausdruck einer Partnerschaft zwischen Mensch und Natur, wo der Stein dem Menschen seine dauerhafte Überzeitlichkeit so vermittelt, dass der Mensch beruhigt sein kann darüber, dass es etwas gibt, was ihn überleben würde, der S.! Anders herum gesehen verleiht der Mensch dem S. eine zielgerichtete Mobilität, was den S. zum Teil der menschlichen Intention und damit seiner Beschränktheit macht.

//Schicksalshudelei

Die S. meint, etwas zu vernachlässigen und einfach geschehen zu lassen, um damit das Schicksal aus purer Hudelei herauszufordern. Hudeleien mit dem Schicksal sind nur unter bestimmten U. erlaubt – dann, wenn das Schicksal durch Hudeleien geschehen lassen hieße, einer Sache zu gewähren, welche von allerhöchster Hand geführt wird.