//Eigentlichkeit

Die E. ist eines dieser Heideggerwörter (siehe dazu auch //Geworfenheit), die auf das Eigentliche abzielen und daher schwer zu verstehen sind, weil sie, auf sich selbst verweisend, einen Objektcharakter verwehren und damit nicht auf den Vorzug des Blicks von außen zugreifen können. Die E. ist wie viele Heideggerwörter hermetisch. 

//Egorrhöe

Die E. ist eine bis zur Unerträglichkeit ausufernde Form des Ichgebrauchs, die sich durch die vollständige Ignoranz der Umgebung bei gleichzeitiger exzessiver Selbsthervorhebung auszeichnet. Sie ist bei jungen Menschen häufiger anzutreffen, gehäuft in sogenannten Metropolen.

//Durstangst

D. ist ein Gefühl, das sich fast von allein erklärt. D. führt nicht selten dazu, Wege, Anstrengungen und Begegnungen aus Angst zu meiden, dass dadurch die Trinkmöglichkeiten bedroht werden könnten und zum Durst führten. D. ist das Gegenteil von //Trinkangst. Vgl. dazu auch //Kloangst

//Dezemberlicht

Das jahreszeitlich vom Verschwinden des Lichtes und luminaren Verschmelzen von Innen- und Außenräumen geprägte Leuchten des Dezembers, das besonders in den schwächer werdenden Schatten zu erkennen ist, die sich von den unverschatteten Seiten immer weniger unterscheiden. Das D. ist melancholifizierend und von einer allgemeinen Schönheit des Vergeblichen.

//Daumenschale

Die D. ist eine nach ihrer Fertigungsweise benannte Schale aus elastischem Material wie z.B. Ton oder Knetmasse. Die D. entsteht, wenn man einen Klumpen davon in beide Hände nimmt und mit den Daumen ein Loch in dessen Mitte hineindrückt, das nachgerade zu einer Schale ausmodelliert wird und durch Brennen bei hohen Temperaturen aushärtet.